Linux-Café
—Nur weil das Betriebssystem vom Hersteller nicht mehr mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt wird, müssen PCs nicht zu Elektroschrott werden. Inzwischen helfen unzählige Reparatur-Cafés beim Umstieg auf das Betriebssystem Linux. Damit können die Geräte oft problemlos noch jahrelang genutzt werden. Das spart Geld, wertvolle Ressourcen und vermeidet CO₂-Emissionen.
Die Kampagne „End of 10“ verzeichnet auf einer Karte entsprechende Initiativen auf der ganzen Welt.
Damit die von den meist ehrenamtlichen Helfern eingesetzte Zeit einen möglichst großen Effekt hat, sollte sie für die Klärung individueller Anwenderfragen und die Lösung technischer Probleme eingesetzt werden. Die eigentliche Installation sollte standardisiert und automatisiert sein, um Zeit zu sparen und die Anzahl der möglichen Fehler zu reduzieren. Dafür habe ich in den letzten Wochen für die Linux-Distribution „Debian“ eine passende Lösung für die automatisierte Installation entwickelt, deren Feuertaufe aber noch aussteht.
Es bleibt zu hoffen, dass sich im Zuge der Umstellung auch die Erkenntnis durchsetzt, dass Linux und quelloffene Software auch für neue Rechner die bessere Alternative sind.
Letzte Änderung: 8. Januar 2026
Dieses Werk ist lizenziert unter CC BY-NC-SA 4.0